Kinderbeteiligung

Beteiligung lässt Kinder und Jugendliche Mitbestimmung lernen - ohne die Erwachsen aus der Pflicht zu nehmen. Beteiligung (im Sinne des Erlernens von Demokratie) wird dabei schwerpunktmäßig nicht verstanden als Hineinwachsen ins politische System, sondern als alltäglich praktische Mitsprache und Mitbestimmung, als Alltagsdemokratie. Mitreden, mitplanen, mitmachen und mitbestimmen sind die Stufen dieses demokratischen Prozesses.

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erfordert in erster Linie ein Umdenken von Erwachsenen. Sie müssen den Raum schaffen, der es den Jüngsten in der Kommune ermöglicht, demokratische Erfahrungen dort zu sammeln, wo sie unmittelbar die Auswirkungen ihres Engagements nachvollziehen und Veränderungen, an denen sie beteiligt waren, direkt begreifen können.

Bei Beteiligungsprojekten wirken Kinder als Experten in eigener Sache an Entscheidungen der Kommune mit, z.B. bei der (Um-)Gestaltung von Spielplätzen